Was ich so mache, wenn ich nicht blogge

zum Beispiel Negative scannen, mit dem HP PhotoSmart S20. Dieser ist ein sehr praktischer kleiner Scanner, da man mit ihm außer Fotonegativen auch Dias und Fotos bis ca. A5-Format scannen kann. Außerdem wandelt er gescannte Negative direkt nach dem Scannen automatisch ins Positiv um, was eine schnelle Bild-Archivierung recht einfach macht. Das einzige Problem ist, er ist alt und damit nicht mit meinem Windows 7 kompatibel, dieses Problem lösten wir aber mithilfe einer alten XP-Windowslizenz, welche wir als virtuellen Rechner zusätlich auf meinem Laptop laufen lassen. – Damit funktioniert er! Aber wofür scanne ich meine Negative?

Die Negative sollen die Seiten für meine Studienarbeit im Fach „Editorial“ füllen. Wie ich sie dann noch genau mit Typo „fülle“ bin ich mir noch nicht ganz sicher, da ich zuviele unterschiedliche Ideen habe. Auf jedenfall habe ich die letzten Tage meine große von zwei Kisten mit Negativen durchkämpft, um Motive/Negative herauszusuchen, welche entweder schöne/interessante Flächen, knallige Farbkontraste oder sonstig eventuell passende Motive abbilden.

36 brauchte ich, da mein Buch aufgrund der (meist) 36 Bilder eines Kleinbildfilms genausoviele Bilder zeigen soll. – fast doppelt soviele habe ich gescannt, und wenn ich davon nichts passendes finde habe ich ja immernoch den Rest Negative der großen, sowie eine gesamte kleine Kiste..

Die Schwierigkeit beim Scannen war, dass das Scanprogramm wie gesagt, praktischerweise im Abschluss an den Scannvorgang eines Negativs dieses gleich ins Positiv umwandelt. – Da ich aber das Negativ in dessen Ursprungsaussehen, eben Negativfarben haben wollte, und die Durchlichtfunktion des Scanners natürlich nicht beim Modus Fotoscannen anschaltbar ist, habe ich die Negative einfach im Negativmodus als Diastreifen gescannt.

Neben der Art der Unterbringung der Typo (und dem Entscheiden deren Inhalt) bin ich auch noch auf der Suche nach dem passenden Buchtitel, dieser soll in Verbindung mit dem Inhalt (Text und Bildern/Negativen stehen). Bis jetzt konnte ich mich aber noch nicht auf einen Inhalt/Sinn des Buches und dessen Titelnamen einigen. Ein paar Ideen von mir und Studienkollegen waren bis jetzt folgende:
Analogkäse (in Bezug auf den (Un-)Sinn vieler Fotos welche wir tätigen – versteht ihr meine Assoziation?!), Analogik, Anna Logik, Analogie, Negativ sehen, Negativ sähen und Pessimist.

Es soll von der Begrifflichkeit etwas mit der analogen Fotografie zu tun haben, und den Sinn/Inhalt des Buches entweder durch ein Wortspiel, oder durch Zweideutigkeit erklären. Was meint ihr? Warum stelle ich mir immer solche Aufgaben mit denen ich selbst überfordert bin und mache nicht einfach einmal etwas ganz einfaches?! Kennt ihr das auch?

Ich bin jedenfalls für jede Idee, jede Meinung und jeden Kommentar hierzu dankbar! Vielleicht hilft mir ja etwas davon. Ansonsten seh ich mich schon verzweifeln.. -_-

Für die Seitenzahlen möchte ich die Bildnummeranzeige welche sich auf dem Film(transport)rand befindet verwenden, da dieser beim Scanvorgang aber nicht mirgescannt wird, habe ich jeden Streifen (mit den Nummern 0-36) nocheinmal auf dem normalen Scanner gescannt, und dann die Farbigkeit der der durchlichtgescannten Negative angepasst.. (ich hoffe ihr könnt mir folgen?!)

Sobald meine ersten Seitenideen fertig sind werde ich Euch hier einige davon zeigen. Hier erstmal ein Blick auf meine ersten zwei (unsauberen ;)) Seitendummies auf denen ich meine Idee in zwei Varianten festgehalten habe. Es handelt sich jeweils um eine Doppelseite im offenen Format 17 x 24 cm.


Da die Leihzeit des Scanners begrenzt ist, werde ich sie außer für meine Projektarbeit noch sinnvoll für meine eigene Fotoarchivierung nutzen. Nachfolgend seht ihr, wie dabei ein Scanvorgang eines Negativstreifens mit Umwandlung ins Positiv aussieht.

Vorschauscan:
Vorschau scannen
Scanvorgang:
Scanvorgang

Speichervorgang:

Und Positiv-Ansicht eines der gescannten Bilder:

Ich muss sagen, es hat schon etwas, einmal wieder diese antike Windowsansicht zu sehen. 🙂

Wenn man einige Filme scannen will braucht man zwar schon etwas Geduld. – Dafür gibt der Scanner bei richtiger Handhabung aber, in doch recht schneller Zeit ein ziemlich gutes Ergebnis aus! Mal sehen wieviele meiner Filmnegative ich nach meinen Projektabgaben bis zur Rückgabe des Scanner schaffen schaffen werde.. ^^

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